Wie trauern Kinder? Und wie können wir sie in Zeiten von Verlust und Trauer einfühlsam begleiten? Mit diesen wichtigen Fragen beschäftigte sich der Vortragsabend, zu dem die St. Franziskus Hospizbewegung in Zusammenarbeit mit dem Familienzentrum kürzlich ins Stiftshaus Asbeck eingeladen hatte.
Zahlreiche Eltern, Großeltern, Erzieherinnen und Erzieher, Lehrkräfte sowie ehrenamtliche Begleiter der Hospizbewegung waren gekommen, um sich mit dem sensiblen Thema auseinanderzusetzen. Anschaulich, empathisch und authentisch vermittelte Pastoralreferentin Hanna Liffers, wie Kinder Tod und Sterben verstehen, wie unterschiedlich sich ihre Trauer zeigen kann und was ihnen in dieser schwierigen Zeit Halt gibt.
Dabei ging es auch darum, wie Erwachsene mit den Fragen und Gefühlen von Kindern umgehen können. Die Referentin gab viele wertvolle Tipps und praktische Anregungen für den Alltag und nahm sich Zeit, die zahlreichen Fragen aus dem Publikum zu beantworten.
Der Abend machte deutlich, wie wichtig es ist, Kindern ehrlich und offen zu begegnen, ihre Gefühle ernst zu nehmen und ihnen Raum für ihre Trauer zu geben. Die vielen Impulse und Hinweise wurden als wertvolle Unterstützung für den Umgang mit trauernden Kindern vermittelt. So bot der Vortragsabend nicht nur neue Erkenntnisse, sondern auch hilfreiche Orientierung für alle, die Kinder auf ihrem Weg durch die Trauer begleiten möchten.
Im Anschluss konnten die Teilnehmer eine Vielzahl an Kindertrauerbüchern und die Kreativ-Trauer-Box kennenlernen. Diese können jeden 3. Mittwoch im Monat in der Zeit von 15:30-17:30 Uhr im Haus Weßling, Busshook 6 in Legden oder nach telefonischer Vereinbarung ausgeliehen werden. Auch über den Vortragsabend hinaus möchten die Trauerbegleiterinnen der St. Franziskus Hospizbewegung Familien und Bezugspersonen in Zeiten der Trauer zur Seite stehen. Sie bieten ein offenes Ohr und Gesprächsmöglichkeiten für Fragen, Sorgen und persönliche Anliegen rund um die Themen Sterben, Tod und Trauer.